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timsn91

Modul "Daten schreiben" - Blockanzahl

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Guten Tag,

für eine Anlage sollen 16 Messkanäle (überwiegend Temperatur) installiert werden. Diesbezüglich hätte ich zwei Fragen.

 

1. Frage:

Unter Zeitbasen kann ich ja die Abtastrate und Blockanzahl einstellen. Diese stehen auf 

Abtastrate: 1 Sekunde

Blockanzahl: 6

 

werden nun in 1 Sekunde, 16 Daten geschrieben? (wegen den 16 Messkanälen) 

Was bedeutet nun die 6 bei der Blockanzahl. Soll dies bedeuten, es gelangen 2 ganze Blöcke in einer Sekunde weiter zum nächsten Modul? (1x16 = 16 // ein Block hat den Wert 6. 16:2=2,67 -> daher die 2)

 

2. Frage:

In "Daten schreiben" - "Multi-File" ist die Einstellung Blockanzahl 600. Was hat dies zu bedeuten? 

Wenn 600 Blöcke in dieses Modul geladen worden sind, gibt es diese an das nächste Modul weiter?

 

Sprich: Aus Frage 1 ist ja die Blockanzahl 6 gegeben. 6*100 = 600 (die 100 sind Sekunden) 

Würde also nach 1 Minute und 40 Sekunden der erste Block von diesem Modul aus Frage 2 weitergeleitet werden?

 

Ich hoffe ich konnte halbwegs meine Probleme erläutern. Vielen Dank fürs lesen und ggfs. antworten! 🙂

 

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Hallo!

Eine Zeitbasis gibt für Datenquell-Module, welche diese Zeitbasis in den jeweiligen Moduloptionen eingestellt haben, die Ausgaberate der Daten an.

Beispiel:
Für die "DASYLab"-Zeitbasis ist eingestellt: 10 Hz, Blockgröße 1".
Für die "Treiber"-Zeitbasis ist eingestellt 1000 Hz, Blockgröße 500.

Zwei Schaltermodule im Schaltbild abgelegt, diese werden in ihren Moduloptionen so konfiguriert, dass das eine Modul die DASYLab- das andere die Treiber-Zeitbasis als "Taktquelle" nutzen.

Schließt man bspw. einen Linienschreiber an beide Module an, dann sieht man nach gestartetet Messung, dass beide Module Daten ausgeben. Das Schaltmodul mit eingestellten DASYLab-zeitbasis geniert nun 10 Werte pro Sekunde (wegen der Zeitbasis-Einstellung 10Hz für die Abtastrate), das andere Modul generiert aber 1000 Hz Werte pro Sekunde.

Die Blockgröße ist sozusagen eine Transportkapazität: wie viele Datenwerte können in einem Block zusamengefasst werden, um von einem Modulausgang zu einem angeschlossenen Moduleingang transportiert zu werden. D.h. es wird nicht generell jeder einzelne Datenwert separat verschickt, sondern Messwerte werden in DASYLab zu Blöcken zusammengefasst und eben "blockweise" von Modul zu Modul geschickt.

Bei 10 Hz, BG 1 (Voreinstellung der DASYLab-Zeitbasis) generiert eine Datenquelle 10 Werte pro Sekunde und legt jeden Datenwerte in einen Ausgabeblock. Da die Blockgröße hier nur 1 beträgt, wird tatsächlich jeder einzelne Datenwerte in einem Block der Größe 1 an das nächste Modul übergeben. D.h. jede Zenhtelsekunde wird ein Block der Größe 1 verschickt.
Bei 1000 Hz BG 500 (Treiber-Zeitbasis) generiert das Modul 1000 Werte pro Sekunde, es legt die Daten wertweise in den Block, der hier aber nun 500 Werte fasst. D.h., nach einer halben Sekunde sind 500 Werte erfasst worden und im Ausgabeblock "verpackt" -- dieser wird, wenn er voll ist, abgeschickt und das Modul legt die nächsten 500 Werte in einen neuen, leeren Block. Hier versendet das Modul pro Sekunde nur zwei Blöcke, aber diese Blöcke beinhalten mehr Daten als beim anderen Modul, welches zwar weniger Daten pro Sekunde generiert, diese aber öfter pro Sekunde weitergibt.

 

Wenn Sie eine Zeitbasis auf Abtastrate/-abstand "1 Sekunde" einstellen (das ist dann "1 Hz"), dann erzeugt eine Datenquelle einmal pro Sekunde einen Datenwert. Bei einer Blockgröße von 6 heisst das, dass ein Block, der 6 Werte aufnehmen kann und im Sekundentakt um einen neuen Wert gefüllt wird, nur alle 6 Sekunden gefüllt ist und abgeschickt werden kann. Also immer 6 Sekunden warten und dann einen Block mit 6 Werten weitergeben.

 

Frage 1:
Wegen der "1 Sekunde"-Einstellung erzeugt das Modul 1 Wert pro Sekunde -- für jeden Kanal. Nach 6 Sekunden ist der 6er-Block jedes Ausgangs voll und für jeden Ausgang wird jeweils ein 6er-Block ausgegeben.

Frage 2:
Bei der Multi-File-Einstellung für den Dateiwechsel können Sie angeben, nach wie vielen empfangenen Blöcken, der Dateiwechsel ausgelöst werden soll. Wenn hier der Wert 0 eingetragen wird, führt das Modul keinen automatischen Dateiwechsel aus, stattdessen kann man mit einem Aktionsmodul den Dateiwechsel von "außerhalb" auslösen.
Der Dateiwechsel bei einem Wert größer 0 wird anhängig der empfangenen Blöcke auf einem Kanal ausgelöst, es werden nciht bei mehreren Eingängen die Blöcke aller Eingänge addiert.
Im Eingabefeld "Eingang" kann man auswählen, welcher Eingang betrachtet werden soll. Das ist aber nur notwendig, wenn die Daten an den Eingängen mit unterschiedlichen Abtastraten/Blockgröße ankommen, i.A. schreibt man aber "gleichschnell" Datenströme in dieselbe Datei.

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