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Welches Dateiformat für die Aufzeichnung soll ich wählen?

(1) ASCII-Formate
Die Textformate haben den Vorteil, dass man die Inhalte der Dateien mit einem Texteditor oder Excel (CSV-Datei) betrachten kann. Sie eignen sich weniger gut zur Aufzeichnung von Daten mit hoher Abtastrate über einen langen Zeitraum, da die Dateien viel Speicherplatz benötigen.

ASCII-Formate können keine Datenströme mit unterschiedlichen Eigenschaften speichern: Die Daten sind in einer Tabelle organisiert, bei der jede Zeile einen Zeitpunkt darstellt. Für jeden Zeitpunkt muss an allen Eingängen des "Daten schreiben"-Moduls zeitlich passende Daten bereitstehen, um eine ganze Zeile der Tabelle mit Daten zu füllen.
Wenn die Daten an den Eingängen bspw. unterschiedliche Abtastraten haben, würde es für einen langsamen Kanal nicht in jeder Zeile/zu jedem Zeitpunkt einen Eintrag geben. Dies ist bei den ASCII-Formaten nicht zulässig.

(2) DASYLab- und TDMS-Format
Die beiden Dateiformat eignen sich, wenn aufgezeichnete Daten später auch wieder mit DASYLab eingelesen werden sollen. Sie können Datenströme mit unterschiedlichen Eigenschaften aufzeichnen; und Daten können prinzipiell genauso wieder aus einer Datei gelesen werden wie sie hineingeschrieben.
Das TDMS-Format ist zudem empfehlenswert, wenn die Daten mit NI Diadem weiterverarbeitet werden sollen.

Für beide Formate kann (seit DASYLab 2016) gewählt werden, ob aufgezeichnete Datenwerte mit einfacher oder doppelter Genauigkeit in der Datei abgelegt werden sollen. Beachten Sie, dass frühere DASYLab-Versionen nur Datendateien mit einfacher Präzision wieder einlesen können!

(3) Famos
Wenn Sie die mit DASYLab erfassten und aufgezeichneten Daten mit der Anwendung Famos auswerten möchten, kann DASYLab die Daten direkt im Famos-Dateiformat abspeichern.

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