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Was muss ich beachten, wenn ich unterschiedlich abgetastete Daten verrechne?

(1)
Sie können versuchen, die Daten eines schnellen Datenstroms zu reduzieren, sodass dieser zu einem langsamen Datenstrom passt. Mithilfe eines Sperarieren-Moduls können Sie periodisch Daten auslassen, z.B. einen Wert passieren lassen, die nächsten neun sollen verworfen werden. So haben Sie eine Datenreduktion des schnellen Datenstroms erreicht.
Anstatt Daten zu verwerfen, können Sie die Daten auch mit dem Mittelungsmodul mitteln (Intervall: fixiert).

(2)
Sie können einen der Datentröme in ein Modul Variable lesen leiten und den Wert wieder mit einem Variablen lesen-Modul zurück an das Schaltbild ausgeben:

Nutzen Sie im Variable lesen-Modul die Zeitbasis, welche auch in der Datenquelle eingestellt ist, die den anderen Datenstrom erzeugt.
Falls es keine passende Zeitbasis gibt, weil Sie zwei Datenströme verrechnen möchten, von denen einer bspw. aus einem Mittelungsmodul mit nun reduzierter Datenrate stammt, können Sie dem Variable lesen-Modul in den Moduloptionen einen Eingang hinzufügen. Daran schließen Sie den Datenstrom an, der mit dem aus dem Variable lesen-Modul ausgegebenen verrechnet werden soll. Wenn nun aus dem Mittelungsmodul ein neuer Datenblock ausgegeben wird, gibt auch das Modul Variable lesen einen Datenblock aus. Beide Datenströme sind nun synchronisiert.

Beachten Sie, dass das Schreiben in eine Variable und das Herauslesen nur bei Datenströmen sinnvoll ist, die sich nicht häufig ändern oder nur wenn sie eine geringe Blockgröße haben!
Wenn ein Datenblock am Variable schreiben-Modul anliegt, wird nicht jeder Wert des Datenblocks in die Variable geschrieben, sondern nur der letzte Wert des Blocks!

(3)
Mit dem Modul Signalanpassung können Sie unterschiedlich abgetastete Datenströme angleichen. Der am Eingang 0 angeschlossene Datenstrom ist das Referenzsignal an das die Datenströme, die an den anderen Eingängen anliegen, angepasst werden.
Durch Lineare Interpolation eines langsamen Datenstroms (wenige Werte pro Sekunde) an einen schnellen Datenstrom (viele Werte pro Sekunde) werden zum langsamen Datenstrom durch lineare Interpolation berechnete Daten hinzugefügt. Im umgekehrten Fall (Anpassung schnell nach langsam) werden Daten weggelassen.
Die Einstellung Zeit anpassen erlaubt es, "alte" aus einer Datei gelesene Daten mit neuen Daten zu verrechnen, da viele Module nur Daten verarbeiten, welche dieselben Zeitenstempel haben.

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